Hamburg-Kredit Liquidität

Kleinen und mittleren Unternehmen sowie gemeinnützigen Organisationen, die durch die Corona-Krise in Liquiditätsschwierigkeiten geraten sind, eröffnet die BG gemeinsam mit der IFB Hamburg kurzfristig mit dem Hamburg-Kredit Liquidität (HKL) neue Spielräume.

Der Hamburg-Kredit Liquidität wird von der IFB Hamburg in Kooperation mit der BG gewährt und im Hausbankenverfahren vergeben.

Zielkunden KreditverwendungRahmenbedingungenLaufzeit & KostenAntragDownloads
  • Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) nach der Definition der EU
  • Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe
  • Gemeinnützige oder Non-Profit-Organisationen, Vereine
  • Existenzgründer bis drei Jahre nach Gründung

mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent).

Hinweis:
Für Sozialunternehmen, gemeinnützige oder Non-Profit-Organisationen sowie entsprechende Vereine (NPO) gelten die KMU-Grenzen (u.a. 250 Mitarbeiter (VZÄ)).

Das zinsgünstige Darlehen „Hamburg-Kredit Liquidität“ soll helfen, Liquiditätsengpässe zu überbrücken, die unmittelbar auf die sogenannte COVID-19-Krise zurückzuführen sind und kann eingesetzt werden für die Finanzierung von, zum Beispiel:

  • Betriebsmitteln
  • Investitionen

Die Darlehenshöhe liegt bei mindestens 20.000 € und maximal 250.000 €.

  • Das Unternehmen ist in der Freien und Hansestadt Hamburg ansässig, oder ein wesentlicher Arbeitsplatzeffekt für Hamburg kann dargestellt werden.
  • Der Antragsteller muss zum 31.12.2019 geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufgewiesen haben. Waren und Dienstleistungen müssen bereits vor dem 01.12.2019 am Markt angeboten worden sein.

Die Antragsberechtigung umfasst kleine und mittlere Unternehmen mit bis zu 10 Beschäftigten (Vollzeitäquivalent), Selbstständige und Angehörige der Freien Berufe. Für Existenzgründungen, die bis zu drei Jahre bestehen und die teilweise nur geringe Umsätze ausweisen können, wird als ergänzende Alternative zur umsatzbezogenen Darlehenshöhe eine pauschale Darlehensmöglichkeit von bis zu 50.000,00 € vorgesehen.

Sozialunternehmen, gemeinnützige oder Non-Profit-Organisationen sowie entsprechende Vereine (NPO) sind unabhängig von der Mitarbeiterzahl  antragsberechtigt, sofern sie am Markt tätig sind, ihre Kosten auf absehbare Zeit selbst decken, zu Gunsten ihres gesellschaftlich nachhaltigen Zwecks ihre Gewinnverteilung begrenzen und unabhängig von staatlichen Trägern und rein gewinnorientierten Unternehmen agieren.

Für die Annahme einer positiven Fortführungsprognose muss der Antragssteller zum 31.12.2019 geordnete wirtschaftliche Verhältnisse aufgewiesen haben, in der Lage sein, das zur Abdeckung der Krise aufzunehmende Darlehen zu tragen und bei einer sich normalisierenden wirtschaftlichen Gesamtsituation eine Perspektive für seinen Fortbestand haben.

Ausgeschlossen sind:

  • Unternehmen, die am 31.12.2019 in Schwierigkeiten waren, gemäß Art. 2 Nr. 18 AGVO.
  • Unternehmen und Vereine, die die KMU-Kriterien gemäß Anhang 1 der AGVO nicht erfüllen.
  • Kreditinstitute und Finanzintermediäre .
  • Unternehmen, die einer Rückforderungsanordnung aufgrund eines früheren Beschlusses der Kommission zur Feststellung der Unzulässigkeit einer Beihilfe und ihrer Unvereinbarkeit mit dem Binnenmarkt nicht nachgekommen sind.
  • öffentliche Unternehmen.
  • Mindestens 20.000,– € und maximal 250.000,–€ (max. 25 % des Jahresumsatzes 2019 bemessen am Liquiditätsengpass)
  • Laufzeit: 10 Jahre mit einer fünfjährigen Zinsbindungsfrist
  • Tilgungsfrei: 4 Jahre
  • Tilgung: Vierteljährlich ab dem 5. Jahr mit einem sechsjährigen Tilgungsprofil
  • Der Darlehenszins in Höhe von 1,00 % p. a. ist für fünf Jahre festgeschrieben
  • Rechtzeitig vor Auslauf der Zinsbindungsfrist wird durch die IFB ein neues Zinsangebot zu den dann gültigen Konditionen gemacht
  • Vollrückzahlung während der Laufzeit oder jährliche Sondertilgung i.H.v. mind. 5.000,– €
  • Der Darlehensbetrag wird zu 100% ausgezahlt und in einer Summe abgerufen

Beihilferegime:

Darlehen der IFB Hamburg werden als Kleinbeihilfe mit Bürgschaft und Zinsvergünstigung vergeben. Der maximal beantragbare Darlehensbetrag kann sich durch zuvor gewährte Fördermaßnahmen und in Abhängigkeit des letzten Ratings der Hausbank reduzieren.

  • Der Kunde nimmt Kontakt zur Hausbank und seinem Bankberater auf.
  • Die Hausbank stellt einen Antrag über das eAntragsverfahren der BG mit banküblichen Unterlagen (Jahresabschluss per 31.12.2018, BWA per 31.12.2019, aktuelle Selbstauskunft, Kleinbeihilfeerklärung, bei Existenzgründern Schufa-Erklärung, bei NPO’s Nachweis Körperschaftssteuerbefreiung – bitte stellen Sie uns die vorgenannten Unterlagen in einzelnen PDF-Dokumenten zur Verfügung).
  • Die BG prüft den Antrag und teilt dem Kunden, dem Kreditinstitut und der IFB das Ergebnis mit.
  • Bei Bürgschaftsübernahme prüft die IFB im Anschluss die Refinanzierung und informiert das Kreditinstitut.
  • Kreditvertrag zwischen Kunde und Kreditinstitut kann geschlossen werden.
  • Mittel können abgerufen und ausgezahlt werden.

Nutzen Sie gern unsere Downloadfunktion für erforderliche Dokumente und ausführlichere Produktinformationen:

Erforderliche Dokumente für das beantragende Unternehmen:

Allgemeine Informationen:

Ansprechpartner

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Hotline 040 – 611 700 100.

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