Medilog Hamburg Teinert GmbH

In einem unscheinbaren Kontorgebäude an der Sorbenstraße im Stadtteil Hamm ist einer der am schnellsten wachsenden Betriebe Hamburgs beheimatet. Die Medilog Hamburg Teinert GmbH kümmert sich um Patienten zwischen Krankenhaus, Arztpraxis und Zuhause. Spezialisiert ist das Geschäftsführer-Ehepaar Tatjana und Michele Teinert und ihre zwei Dutzend Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Patientenversorgung bei Mangelernährung. Die BG hat die rasante Expansion der Firma finanziell unterfüttert.

2010 startete Medilog in einem schon damals dicht besetzten Marktsegment. Fast ein Dutzend Anbieter, einige seit Jahren erfolgreich, tummelten sich in und um Hamburg im Handel mit medizinischen Produkten und Dienstleistungen rund um die Wund- und Stomaversorgung und die Ernährung. „Wir sind kein Pflegedienst und kein Sanitätsfachhandel“, stellt Diplom-Oecotrophologin Tatjana Teinert klar. Der Unternehmenszweck von Medilog: „Wir helfen den erkrankten Menschen, ihre Lebensqualität zu verbessern.“

Mit der Fokussierung auf Ernährungsberatung hat Medilog sich in zahlreichen norddeutschen Krankenhäusern und Pflegeheimen, wo man mit speziell ausgebildetem Fachpersonal regelmäßig Sprechstunden abhält, einen guten Namen gemacht. Folge: Der Monatsumsatz des Betriebes kletterte von 8.000 Euro im Februar 2010 auf mehrere Millionen Euro im Jahr 2014. Die rasante Expansion hält an. Tatjana Teinert, die vor ihrem Sprung in die Selbstständigkeit 14 Jahre bei der Fresenius Kabi AG im Vertrieb für künstliche Ernährung tätig war: „Unser Markt wächst jährlich um etwa 4 Prozent, wir um 40 Prozent.“ Bezahlt wird Medilog von den Krankenkassen. Michele Teinert: „Das Rezept ist das Geld.“ Er nennt drei Erfolgsgaranten: „Gute Kontakte im Markt, hohe Qualität bei den Leistungen und tolle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit viel Fachkompetenz.“Die BG bewilligte im Oktober 2010 eine 70%ige Bürgschaft. „Wir benötigten für den Umzug in größere Räume und für Betriebsmittel eine Finanzierung“, erläutert Michele Teinert. „Die BG war aufgrund unseres guten Starts sicher, dass wir es schaffen können.“ Er lobt die BG-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als „sehr offen und im Vergleich zu vielen Hausbanken innovativ und mutig“.
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