DWENGER GmbH Laser- und Feinblechtechnik

Wer zur Firma Dwenger Laser- und Feinblechtechnik nach Allermöhe fährt, kann sich kaum verirren: Die Straße, in der das Unternehmen zu Hause ist, trägt den Namen des Geschäftsführers Christian Dwenger: Dwengerkamp. Der Industriebetrieb, der seit 17 Jahren von der BG unterstützt wird, glänzte bis 2008 dank hoher Kundenorientierung und Produktqualität mit kräftigen Wachstumsraten. Nach dem schwierigen Jahr 2009 will das Management 2010 zurück in die Erfolgsspur. Die Voraussetzungen sind exzellent.

Als Christian Dwenger und Thomas Grünthal 1992 ihre Firma aus der Taufe hoben, hatte diese drei Mitarbeiter. Heute stehen rund 75 Beschäftigte auf der Payroll. Dwenger: „Ich erinnere mich noch an das erste Gespräch mit der BG. Das war schwierig, denn ich war nicht auf alle Fragen vorbereitet, musste vieles aus der Hüfte schießen.“ Trotzdem erhielten er und Grünthal die von der Bank gewünschte Bürgschaft, um die Risiken zu verteilen. Mit ihren Produkten aus Metallen, insbesondere Edelstahl-, Aluminium- und Stahlblechen, zum Beispiel für die Medizintechnik, den Maschinenbau und die Werbebranche, verdiente das Duo bald gutes Geld. Einer der größten Kunden war zu Beginn Hauni in Bergedorf. Mittlerweile hat die Firma rund 300 Kunden, „und keiner hat mehr als 10 Prozent an unserem Gesamtumsatz“, wie Dwenger betont. Die breite Kundenpalette bedeute „Sicherheit und Unabhängigkeit“.

Ein Erfolgsrezept von Dwenger ist die hohe Flexibilität: Für jeden Kunden wird in Abstimmung mit ihm ein „Maßanzug“ geschneidert. Massenfertigung ist selten. Der Geschäftsführer: „Die Stückzahl 1.000 ist selten, die Stückzahl 1 aber auch. Meistens fertigen wir Losgrößen von einem Produkt zwischen 10 und 100 Stück.“ Zwei Hightech-Laseranlagen bilden das Herz der Produktion. Aus dem Dwengerkamp kommen heute künstliche Hüftgelenke, Behälter, Schaltschränke und Regale. Außerdem werden über eine ausgegründete Tochterfirma Konstruktions- und Ingenieurleistungen angeboten. Dafür werden auch umfangreich Teile zugekauft. Dwenger: „Wir verstehen uns als Systemlöser.“

Im März 2009 übernahm Dwenger die Firmenanteile von Grünthal. Die Finanzierung wurde von der BG mit einer Bürgschaft und von der BTG mit einer Beteiligung unterstützt. Zusammen mit der Hausbank sei das ein Trio, das „vorbildlich“ kooperiere. Nach einem Umsatzrückgang 2009 soll 2010 wieder das Volumen gesteigert werden. Dafür will Dwenger seinen Kundenkreis erweitern und den Verkauf einer in Allermöhe entwickelten sensorgesteuerten Sortiermaschine für die Recyclingbranche pushen.

www.dwenger.eu

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