Restaurant Leuchtturm
Der Stil des Gebäudes am Harburger Außenmühlenteich, in dem Frank Wiechern, Geschäftsführer des Restaurants „Leuchtturm“, seit Mitte 2008 seine Gäste empfängt, erinnert an die Seebäderarchitektur des 18. und 19. Jahrhunderts. Innen herrscht mediterrane Atmosphäre: Wände, Decken und Möbel sind in Braun, Gelb und Terrakotta gehalten. Die Bürgschaft der BG für die pachtweise Firmenübernahme und die Betriebsmittel geben Frank Wiechern „unternehmerische Sicherheit“.
„Harburg ist im Kommen.“ Frank Wiechern ist überzeugt, dass er sein Restaurant genau am richtigen Ort eröffnet hat. Der Erfolg des ersten Geschäftsjahres scheint ihm Recht zu geben: Der neue „Leuchtturm“, schon Frank Wiecherns letztes Haus in Hittfeld hieß so, hat im Schnitt rund 1.000 Gäste pro Woche und wurde von einem Fachmagazin 2009 zu einem der drei besten Fischrestaurants in Hamburg gekürt. Die hanseatischmediterrane Küche allein ist es aber nicht. „Die Mischung macht‘s“, sagt der gelernte Koch. „Wir verarbeiten nur frische Ware, haben eine eigene Konditorei, eine eigene Patisserie und bieten dem Gast einen exzellenten Service. Unsere Leistung sucht hier in der Gegend ihresgleichen.“ Zwölf der 26 Angestellten sind Köche. Im Restaurant stehen 100 Plätze, auf der Seeterrasse 120, im Veranstaltungs- und Tagungsbereich 250 und in der „Weingrotte“ im Keller bis zu 16 Plätze zur Verfügung. Geöffnet ist täglich von 12 bis 22 Uhr. Alle vier bis sechs Wochen gibt es eine neue Speisekarte.
Restaurant Leutturm: Frank Wiechern
Pate stand bei der Existenzgründung am idyllischen Außenmühlendamm zunächst die Sparkasse Stade-Altes Land. „Die ist hervorragend auf meine individuellen Bedürfnisse als Gastronomie-Unternehmer eingegangen“, lobt Frank Wiechern seine Hausbank, bei der er seit 20 Jahren Kunde ist. Um dem Investor, dem das Gebäude gehört, als Pächter mehr Sicherheit zu geben und das Ausfallrisiko auf mehrere Schultern zu verteilen, wurde die BG mit ins Boot geholt. Auch die habe einen „tollen Job“ gemacht: „In der derzeitigen Wirtschaftslage ist es nicht selbstverständlich, dass gastronomische Projekte finanziell gefördert werden“, weiß der „Leuchtturm“- Chef. „Schließlich ist ein guter Koch nicht unbedingt auch ein guter Kaufmann. Doch die BG besitzt die Kompetenz, die Spreu vom Weizen zu trennen.“
Der Start des neuen Harburger „In“-Restaurants verlief gut. Im Laufe des Jahres 2009 stornierten zwar einige Firmen geplante Großveranstaltungen, doch zum Jahreswechsel war das Haus wieder sehr gut besucht. „2010 wollen wir gegenüber dem Vorjahr beim Umsatz zwischen 10 und 20 Prozent zulegen“, ist Frank Wiechern optimistisch.