135 Millionen Mark an Bürgschaften für den Mittelstand der Elbmetropole
01. Januar 1970
135 Millionen Mark an Bürgschaften für den Mittelstand der Elbmetropole
Mit der Übernahme von 510 neuen Bürgschaften für den Hamburger Mittelstand hat die Bürgschaftsgemeinschaft Hamburg GmbH (BG) im Geschäftsjahr 2000 die Wirtschaft in der Hansestadt unterstützt.
Das damit verbundene Bürgschaftsvolumen betrug 135 Millionen Mark. Wie BG-Geschäftsführer Stefan Papirow mitteilte, war der Handel mit 29,5 Prozent der größte Einzelbereich. Hier wurden 150 Bürgschaften für durchschnittlich 264 000 Mark in einer Gesamthöhe von fast 40 Millionen Mark übernommen. Im Handwerkbereich sei das Bürgschaftsvolumen gegenüber 1999 um 12,5 Prozent auf 23,6 Millionen Mark gesunken. Nach Angaben von Papirow mussten im gesamten Geschäftsjahr 89 (1999: 64) Ausfallbürgschaften eingelöst werden. Das Volumen der Kreditausfälle habe 16 Millionen (1999: zwölf Millionen) Mark betragen.
"Beruflich selbstständig zu sein ist für viele Hamburger immer noch erstrebenswert", betonte Papirow. Etwa jede dritte Bürgschaft der BG sei im vergangenen Jahr für eine Existenzgründung übernommen worden. Für kräftigen Wind habe dabei auch die Hamburger Initiative für Existenzgründungen und Innovationen (H.E.I.) gesorgt und das zu ihr gehörende Gründungsnetzwerk. Besonderes Interesse habe im vergangenen Jahr an Gründungen im Bereich Marketing geherrscht. Auch serviceorientierte Dienstleitungen, vor allem rund ums Internet, stünden weiter hoch im Kurs.
